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Die hier aufgeführten Nahrungsmittel, Gewürze, Pflanzen und ätherischen Ölen geben giftige und ungiftige Stoffe und Mittel wieder, die als Aphrodisiaka gelten.

 

Lebensmittel

Sellerie
Spargel
Zwiebel
Knoblauch
Tomaten
Melonen
Pfirsiche
Nüsse
Rettich
Gurke
Esskastanie
Eier
Kaviar
Jakobsmuscheln
Fenchel
Artischocke
Granatapfel

Gewürze

Pfeffer
Senf
Safran
Petersilie
Anis
Schnittlauch
Kresse
Bohnenkraut
Muskatnuss
Nelken
Zimt
Bohnenkraut
Ingwer
Basilikum

ätherischen Öle

Ylang Ylang
Sandelholz
Moschus
Muskatellersalbei
Rosmarin
Niauli
Jasmin
Rose
Neroli
Vetiver
Zimtrinde
Tonka
Mimose
Moschuskörner
Patschuli
Tagetes
Tuberose

Hier eine kleine Kunde über die bekanntesten giftigen Aphrodisiaka Pflanzen

deren Wirkung und die Symptome.
 

Tollkraut (Scopolia carniolica)

Giftstoffe, Wirkung und Symptome:

Die ganze Pflanze enthält den Giftstoff S-Hyoscyamin, wie auch die Tollkirsche, sowie weitere Alkaloide in Spuren. Der Anteil an (S)-Hyoscyamin ist beim Tollkraut etwa halb so hoch wie bei den Tollkirschenfrüchten. Eine Vergiftung zeigt sich in Mundtrockenheit, Schweißausbrüchen, Hautrötung sowie Pupillenerweiterung. Weiterhin kommt es zur Pulsbeschleunigung, Sprach- und Schluckstörungen, Rededrang, Halluzinationen und auch zu Tobsuchtsanfällen und epileptischen Anfällen. Der Tod kann bei entsprechender Vergiftung durch Atemlähmung eintreten.

Tollkraut

 

Tollkirsche
(Atropa bella-donna)

Giftstoffe, Wirkung und Symptome:

Die Pflanze enthält die Alkaloide Atropin, (S)-Hyoscyamin und Scopolamin. Das Atropin, das sowohl in der Tollkirsche wie im Stechapfel vorkommt, ist in Wirklichkeit eine Mischung aus (S)-Hyoscyamin und (R)-Hyoscyamin. Der Giftgehalt der Tollkirsche ist entsprechend des Standortes stark verschieden.
Gerade die Beeren sind für Kinder eine große Gefahr. Sie werden, wie schon erwähnt, leicht mit Kirschen verwechselt und schmecken obendrein noch süß.
Die tödliche Dosis liegt bei Kindern zwischen 3 und 5, bei Erwachsenen zwischen 10 und 20 Beeren.
Die typischen Symptome einer Tollkirschenvergiftung sind Pupillenerweiterung (Glanzaugen), fehlendes Erbrechen, trockene, gerötete und heiße Haut. Ferner kommt es zu Trockenheit der Schleimhäute im Mund- und Rachenbereich, was Sprach- und Schluckstörungen zur Folge hat sowie zu Pulsbeschleunigung.
Bei starker Vergiftung befällt den Patienten Unruhe, er leidet unter Weinkrämpfen und Rededrang sowie unter Tobsuchtsanfällen. Bei entsprechender Vergiftung kommt es zur Bewußtlosigkeit und zum Tod durch Atemlähmung.

Tollkirsche

Stechapfel
(Datura stramonium)

Giftstoffe, Wirkung und Symptome:

Die Pflanzen enthalten (S)-Hyoscyamin und in jungen Pflanzen auch geringe Mengen Scopolamin. Das Atropin, das sowohl in Stechapfel wie in Tollkirsche vorkommt, ist in Wirklichkeit eine Mischung aus (S)-Hyoscyamin und (R)-Hyoscyamin.
Die Vergiftungssymptome sind stark erweiterte Pupillen (Glanzaugen), fehlendes Erbrechen, Trockenheit der Schleimhäute im Mund- und Rachenbereich, woraus sich Schluck- und Sprachstörungen ergeben. Hautrötung und Pulsbeschleunigung, wie sie bei einer Tollkirschenvergiftung typisch sind, können bei Vergiftung mit Stechapfel fehlen, da der Gehalt an Scopolamin höher und der Atropinanteil niedriger ist als bei der Tollkirsche.
2 - 4 Stunden nach der Giftaufnahme können starke Halluzinationen auftreten, die mitunter tagelang anhalten. Starke Vergiftung führt zu motorischer Unruhe des Patienten, zu Weinkrämpfen und Rededrang sowie zu Raserei und Tobsuchtsanfällen, ferner erfolgt Bewußtlosigkeit und narkoseähnlicher Schlaf. Der Tod tritt durch Atemlähmung ein.

Stechapfel

Alraune (Mandragora officinarum)

Giftstoffe, Wirkung und Symptome:

Die Pflanze enthält Hyoscyamin, Scopolamin und Atropin. Die typischen Vergiftungserscheinungen sind starke Pupillenerweiterung (Glanzaugen), fehlendes Erbrechen, gerötete, trockene und heiße Haut sowie Pulsbeschleunigung. Bei starker Vergiftung erfolgt Bewußtlosigkeit und narkoseähnlicher Schlaf. Durch Atemlähmung kann es zum Tod des Patienten kommen.

Alraune

Weitere Informationen und Beschreibungen zur Chemie und oder über giftige und ungiftige Pflanzen sowie die Erst – Behandlung findet Ihr hier.

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