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Jeder von uns ist devot oder dominant veranlagt. Sehr vielen ist dieses allerdings gar nicht so bewusst. Andere hingegen Leben diese Veranlagung gerne Intensiv und in Sexueller Hinsicht aus. 
Als Sklavin oder Sklave verzichtet man auf die Selbstbestimmung und auf seiner Rechte und gibt diese völlig an den Top ab. Ein Sklave möchte allerdings auch als geschätzter und wertvoller Besitz angesehen und Behandelt werden.
In sehr häufigen fällen ist der devote Mensch eine sehr gebildete Person, eine Führungskraft bzw. hat im alltäglichen Leben sehr grosse Verantwortung übernommen, die sie/er in den Rollenspielen einmal ablegen möchte.
Die Verantwortung einmal ablegen um sich fallen zu lassen um sich ganz auf seinen Top zu verlassen, bedeutet viel mehr als sich erniedrigen oder schlagen zu lassen. Es bedeutet 100% Vertrauen seinem gegenüber.
Der Begriff "Sklave/ Sklavin" wird im Rahmen sehr unterschiedlicher BDSM-Beziehung verwendet. Häufig findet der Sklavenbegriff lediglich eine spielerische Anwendung und ist auf die gemeinsame Session beschränkt. Daneben gibt es aber auch Beziehungen, in denen über zeitlich begrenzte Rollenspiele hinaus versucht wird, die Macht zwischen dem submissiven und dem dominanten Partner dauerhaft aufrecht zu erhalten. Aber wie intensiv dieses Machtgefälle auch sein mag, es basiert im BDSM-Kontext stets auf dem Grundsatz der Freiwilligkeit.
Geschichte der Sklaverei
Die Sklaverei als solche ist bereits aus vorgeschichtlicher Zeit überliefert, aber institutionalisiert wurde sie vermutlich erst mit dem Aufkommen stärker ausdifferenzierte Gesellschaften im Gefolge verbesserter Ackerbau Techniken. Sklaven stammten entweder aus anderen Völkern, die in Raubzügen oder Kriegen unterlegen waren, oder aus der eigenen Gesellschaft, nämlich wenn Menschen sich selbst oder Familienangehörige verkauften, um Schulden zu bezahlen. Man konnte auch für einen Gesetzes verstoß zur Sklaverei verurteilt wurden. Häufig unterschieden sich Sklavenhalter und Sklaven in ihrer ethnischen Herkunft. Ausgeprägte Rassenvorurteile dienten nicht selten zur Rechtfertigung der Sklaverei.
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